Der Bauablauf eines ProEcoTec Fundament-Systems

Damit Sie einen Anhaltspunkt haben, was beim Bauen des Fundamentes auf Sie zukommt, haben wir hier einmal alle Schritte des Bauablaufs für Sie dokumentiert. Bei allen Schritten kommt es auf höchste, millimetergenaue Sorgfalt an. Wir arbeiten Hand in Hand dem zuständigen Hausaussteller, Tiefbauer, Heizungsinstallateur und Elektriker.

 

  1. Verlegung der Grundleitungen (auf Wunsch)
    Grundleitungen DN 100 liefern und unterhalb der Bodenplatte nach  Plan verlegen. Die Verfüllung erfolgt mit dem Aushubmaterial (sofern geeignet, ansonsten muss geeignetes Material bauseits zur Verfügung gestellt werden)Verlegung nur innerhalb des Gebäudes bis zur Aussenkante Fundament.
  2. Erstellen des Feinplanums – Das Feinlanum wird mittels Lasers erstellt. Wichtig ist, dass die festgelegten Höhen des Bauuntergrundes bei den Erdarbeiten eingehalten werden.
  3. Verlegung der Randelemente
    Die projektbezogen erstellten Randelemente (verlorene Schalung) werden nach dem Schnurgerüst verlegt. Die millimetergenaue Verlegung erfolgt mittels moderner Lasertechnik.
  4. Flächendämmung verlegen, 1. Lage
    Die erste Dämmlage wird verlegt. Sie besteht aus 10 cm druckfester, lastenabtragender XPS Perimeterdämmung mit Zulassung für den erdberührten Bereich.
  5. Bitumenbahn verlegen zur Abdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit (optional)
    Eine normgerechte selbstklebende Abdichtungsbahn wird auf die erste Dämmlage verlegt. So wird Ihr Fundament zusätzlich gegen aufsteigende Feuchtigkeit geschützt.
  6. Flächendämmung verlegen, 2. Lage
    Die zweite  Dämmlage wird verlegt. So wie die erste Lage besteht sie aus 10 cm druckfester, lastenabtragender XPS Perimeterdämmung mit Zulassung für den erdberührten Bereich.
  7. Dämmlage unter Wänden aussparen, je nach statischen Anforderungen
    Je nach statischen Erfordernissen, z.B. für die Verankerung der Wände, wird die zweite Dämmlage nach Vorgaben ausgespart.
  8. Verlegen der Kalt- und Warmwasserleitungen (auf Wunsch)
    Die DVGW- zertifizierten Kalt- und Warmwasserleitungen werden in der Sohlplatte verlegt.
  9. Flächenheizung verlegen
    Raum für Raum wird die Flächenheizung verlegt. Dadurch wird jeder Raum einzeln regulierbar sein. Die Verlegung der Rohre erfolgt endlos. Dank fehlender Verschraubungen wird sichergestellt, dass keine Undichtigkeiten auftreten können.
  10. Bewehrung verlegen
    Die Stärke der Bewehrung richtet sich nach der von uns erstellten Fundamentstatik. Die Bewehrungskörbe im Lastabtragenden Bereich sowie die Baustahlmatten liegen auf Abstandshaltern.
  11. Betonieren / Fundament gießen
    Der Beton wird höhengerecht (unter Einhaltung der Ebenheitstoleranzen gem. DIN 18202 Tab. 3 Z.) und gleichmäßig mit einer Betonpumpe eingebracht und verdichtet.
  12. Glätten
    Nachglätten des Betons mit einem Flügelglätter.
  13. Bodentiefe Elemente aussparen
    Die bodentiefen Elemente (z.B. Dusche, Fenster, Ablaufrinne) werden nach Plan/Vorgaben ausgespart.

Klassische Bodenplatten

Je nach Bauvorhaben benötigen Sie vielleicht eine ungedämmte Sohlplatte, ein Streifenfundament oder Punktfundament.

  1. Erstellung einer konventionellen Sohlplatte
  2. Erstellung eines Streifenfundaments
  3. Erstellung eines Punktfundaments